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ÖGGGT Newsletter Okt. 2008
VBC Seminars online
MFPL Seminars
Salzburg Seminars
Research Reports
MFPL (Max F. Perutz Laboratories): Report 2007
IMBA (Institute of Molecular Biotechnology - Academy of Sciences) Reports 2004-2007
IMP (Research Institute of Molecular Pathology Reports 2002-2007
CeMM (Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Acedemy of Sciences) Report 2008
European Research Conferences - offene Ausschreibung für neue Konferenzthemen 2010

Die von der European Science Foundation initiierten ESF Research Conferences bieten führenden WissenschafterInnen sowie weiteren TeilnehmerInnen, einschliesslich NachwuchsforscherInnen, ein informelles Forum für die Diskussion aktueller Themen im Brennpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die ESF führt diese Konferenzserie in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen einschließlich Universitüten durch.
Submission deadline: 15. September 2008
Pressemeldungen
Aktuelle Pressemeldungen dialog‹›gentechnik
Salat & Salmonellen: Lebensmittelvergiftung als Beilage

Salmonellen können auch Pflanzenzellen infizieren und alle Abwehrmechanismen der Pflanze erfolgreich umgehen. Eine reinigende Oberflächenbehandlung von pflanzlicher Rohkost wie z. B. Abwaschen ist daher kein ausreichender Schutz vor Lebensmittelvergiftung. Diese überraschende Entdeckung wurde jetzt im Rahmen eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF gemacht und heute (25. Mai 2008) publiziert. Die Ergebnisse wurden an einer Modellpflanze gefunden, die auch ideale Voraussetzungen zur zukünftigen Entwicklung von Behandlungs- und Testsystemen im Sinne der Nahrungsmittelsicherheit bietet.
1, 5 Milliarden (!) Fälle von Lebensmittelvergiftung pro Jahr werden durch den Bakterienstamm Salmonella hervorgerufen (World Health Organization). Föhlen sich die Bakterien im infizierten Menschen besonders wohl, dann können sie sogar die Zellen des Darms infizieren und sich dort für längere Zeit halten. Bisher galten infizierte Fleischprodukte und Pflanzen, deren Oberfläche mit verunreinigtem Wasser in Kontakt gekommen ist, als einzige Infektionsquelle. Seit heute ist durch Arbeiten an der Unité de Recherche en Génomique Végétale (URGV) in Evry, Frankreich, und den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) in Wien, Österreich, bekannt, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.
Gehaltvolle Rohkost
In einer heute (28. Mai 2008) in PLoS ONE publizierten Arbeit zeigt das Team um den Genetiker Prof. Heribert Hirt, dass Bakterien des Stammes Salmonella typhimurium sogar in Pflanzenzellen eindringen und sich dort vermehren können. Zwar war bereits bekannt, dass Salmonellen bis zu 900 Tage lang in kontaminierten Böden überleben können und diese somit einen geeigneten Infektionsherd für Pflanzen darstellen. Das Team um Hirt konnte nun aber zeigen, dass die Infektionen von Pflanzenzellen aus einem solchen Infektionsherd durchaus aktiv vom Bakterium vorangetrieben werden und nicht wie bisher vermutet allenfalls eher zufällig und - auf Seiten des Bakteriums - passiv erfolgen.
Panoramablick in die Zelle
Mikroskopieren in 3D, mehrfarbig und in hoher Auflösung
München, 05.06.2008

Die Rätsel der Zelle besser auflösen – das ist nun möglich dank einer bahnbrechenden neuen Mikroskoptechnik, die von einem internationalen Forscherteam um Professor Heinrich Leonhardt von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Professor John Sedat von der University of California in San Francisco, USA, entwickelt und erfolgreich angewendet wurde. Und zwar auf der Basis eines herkömmlichen Lichtmikroskops: Forschung im Bereich der Zellbiologie ist ohne diese Geräte nicht denkbar, doch ihr Einsatz ist begrenzt durch eine relativ niedrige räumliche Auflösung. Das ist die kleinste, noch wahrnehmbare Distanz zwischen zwei Punkten: Strukturen, deren Abstand diese Grenze unterschreitet, werden als ein Objekt abgebildet. Wie online in der Fachzeitschrift Science berichtet, erlaubte die neue 3D-SIM-Technik die Abbildung von Details im Kern einer Säugerzelle in 3D, mehrfarbig und in etwa zweifach erhöhter Auflösung als bei konventionellen Mikroskopen. "Gleichzeitig zu sehen waren genetisches Material, die umgebende Kernhülle und einzelne Kernporen", berichtet Leonhardt. "Manche Details können mit konventioneller Technik gar nicht oder nur mit Hilfe hochkomplexer Elektronenmikroskope abgebildet werden, während wir zelluläre Strukturen – und künftig möglicherweise sogar bewegte Prozesse – als 3D-Film aufnehmen. Die neue Technik wird bald wohl auch kommerziell erhältlich sein."
Original Publikation: Science (pdf) »
Neue Wege in der Erforschung der Bohne

Die Bohne, Pisum sativum, ist wohl eine der bekanntesten Modellpflanzen in der Genetik. Schon Schulkinder lernen, dass der Mönch Gregor Mendel im 19.Jh. die Bohnen studierte, z.B. wenn die Samen faltig sind, werden diese und andere Charakteristiken in vorhersehbarer Weise vererbt.
Es gibt noch viele Geheimnisse um die Bohne, vielleicht weil sie sich nicht durch die gängigen gentechnischen Methoden verändern lässt. Ein Forscherteam unter Abdel Ihafid Bendahmane am französichen Plant Genomics Research Unit (URGV) arbeiten an einer frühblühenden Sorte, Caméor und studierten die unterschiedlichen Wachstumsphasen vom Samen bis zur Fruchtreife. Das Team untersuchte die DNA von 4704 Pflanzen und entdeckte zahlreiche massgebliche Gene. Daraus wurde eine Datenbank entwickelt: UTILLdb, die jedes Gen in jeder Wachstumsphase genau beschreibt und mit digitalen Fotos ausgestattet ist. UTILLdb enthält phänotypische als auch sequentielle Informationen über mutante Gene und kann nach Eigenschaften durchsucht werden.
Das neue Tool erlaubt erweiterte Möglichkeiten für die Grundlagenforschung und zur Sortenoptimierung. Das Team hofft die Erwartungen der Züchter und Forscher zu erfüllen.
Quelle: TimesOnline
UTILLdb, a Pisum sativum in silico forward and reverse genetics tool (Full pdf Version)
Wittgensteinpreis 2007
Univ.-Prof. Dr. Christian Krattenthaler von Universität Wien, Fakultät für Mathematik und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner von der Karl Franzens Universität Graz, Institute of Molecular Biosciences,wurde im Rahmen der "40 Jahre FWF" Feier am 12. November 2007 der Wittgensteinpreis verliehen
Wem nützt die neue Technologie?

Duell der Worte: Die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Landwirtschaft, Umwelt und Konsumenten sind umstritten.
Josef Glössl und Peter Weish im Interview
KURIER vom 27.09.07 von W. Friedl u. E. Mauritz
Bakterien nutzen pflanzliche Abwehr zur genetischen Modifikation

Oktober 2007
Pflanzentumore verursachende Bakterien modifizieren das Pflanzengenom unter geschickter Ausnutzung erster Verteidigungsmassnahmen der Pflanze. Dabei werden bakterielle Gene mit Hilfe pflanzeneigener Proteine in den Zellkern und anschliessend in das Pflanzengenom eingeschleust, um dort den Stoffwechsel der Pflanze für eigene Zwecke umzuprogrammieren. Dieser bisher unbekannte Vorgang wurde nun im Rahmen eines Projektes des Wissenschaftsfonds FWF entdeckt und heute in SCIENCE veröffentlicht.
In Europa kontrovers diskutiert - vom Agrobakterium geschickt praktiziert: die genetische Manipulation von Pflanzen. Das Bodenbakterium Agrobakterium tut dies durch das Einschleusen eigener DNA in den Zellkern und in der Folge in das Erbgut der Pflanzenzelle. Die so genmanipulierten Pflanzen werden daraufhin zur ungehinderten Zellteilung und für die Bakterien nützlichen Nährstoffproduktion umprogrammiert. Nicht geklärt war bisher der genaue Vorgang, wie die Bakteriengene in den Zellkern transportiert werden - zumal die Verteidigungsmaschinerie der Pflanzenzelle bereits sehr rasch nach der bakteriellen Invasion anläuft. weiter lesen
Originalpublikation: Trojan horse strategy in Agrobacterium transformation - Abusing MAPK-targeted VIP1 defence signalling Armin Djamei, Andrea Pitzschke, Hirofumi Nakagami, Iva Rajh, Heribert Hirt, Science 318, 453 (2007).
Radikales Forschungsergebnis zur Oxidation von Vitamin E

September 2007
Oxidationen des als "Radikal-Fänger" bekannten Vitamin E laufen anders ab, als bisher angenommen. Zwischenprodukte, die laut gängiger Lehrmeinung dabei entstehen, sind mit modernsten Analysemethoden gar nicht nachweisbar. Dieses überraschende Ergebnis wurde im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekts aufwändig belegt und publiziert. Grosse Bedeutung haben diese neuen Erkenntnisse auch für ein Folgeprojekt, in dem es um die Herstellung von "Super-Antioxidantien" auf Basis eines polymeren Vitamin E geht.
FWF Pressemeldung
ACS Publications
Konferenzen
ESF-EMBO Symposium PROTEIN DESIGN AND EVOLUTION FOR BIOCATALYSIS Abstract submission: 6 June 2008 Oct 25 - 30 | 2008 | Sant Feliu de Guixols | Spain |
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2009
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Bionanotechnology II: from biomolecular assembly to applications Jan 07 - 09 | 2009 | Robinson College | Cambridge | UK |
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Plant Abiotic Stress Tolerance |
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Feb 22 - 26 | 2009 | Ein Gedi (Dead Sea) | Israel |
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Nuclear Receptors and Liver Disease Organizers: EASL (The European Association for the Study of the Liver) Poster submission deadline: December 8, 2008 Feb 27 - Mar 01 | 2009 | Vienna | Austria |
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Annual Conference of the Association for General and Applied Microbiology VAAM March 08 - 11 | 2009 | Bochum | Germany |
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19 th Annual Meeting of the "Gesellschaft für Virologie" (GfV, Society for Virology) Deadline for abstract submission is January 11, 2009. March 18 -21 | 2009 | Leipzig | Germany |
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FEBS Workshop, Adaption Potential in Plants March 19 - 21 | 2009 | Vienna | Austria |
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ProStab 2009 8th International Conference on Protein Stabilisation April 14 - 17 | 2009 | Graz | Austria |
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Bipolar disorder: molecular and cellular biology April 23 -24 | 2009 | University of London | UK |
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ESCMID European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases May 16 - 19 | 2009 | Helsinki | Finland |
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VIII European Symposium of The Protein Society Online Registration, Abstract Submission and Online Hotel Reservation will be open from September 1st 2008! June 14 - 18 | 2009 | Zürich | Switzerland |
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3 rd FEMS Congress of European Microbiologists 2009 June 28 - July 02 | 2009 | Göteborg Convention Centre | Sweden |
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34 th FEBS Congress Life's Molecular Interactions Deadline for Abstract Submission: February 28, 2009 Deadline for Early Registration: April 15, 2009 July 04 - 09 | 2009 | Prague | Czech Republic |
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July 05 - 08 | 2009 | Evry | France |
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Gene expression in neuronal disease July 16 -18 | 2009 | University of Cardiff | UK |
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Joint Meeting of the European Neuropeptide Club and the Summer Neuropeptide Conference July 20 - 23 | 2009 | Salzburg | Austria |
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Neuronal glutamate and GABAA receptor function in health and disease July 21 - 24 | 2009 | St Andrews University | UK |
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11 th International Congress on Amino Acids, Peptides and Proteins Deadlines for titles and registration: January 31st 2009 for abstracts: March 31st 2009 Aug 03 - 07 | 2009 | Vienna | Austria |
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Aug 29 - Sept 01 | 2009 | Amsterdam | The Netherlands |
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2 nd European Congress of Immunology Sept 13 - 16 | 2009 | Berlin | Germany |
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Leading Biology through Plant Science Oct 25 - 30 | 2009 | St. Louis, MO | USA |
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